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III. Ausbau der Sprach-Kompetenz
Dieser Schwerpunkt unseres Schulprogramms wurde geschaffen, um einen Ausgleich
heterogener Kultur- und Bildungsvoraussetzungen zu erreichen, aber auch,
um Sprache als Mittel der Kommunikation über die in der Schule angebotenen
Informationen zu verbessern.
Im Bereich der Klassen 7 und 8, aber auch in der Eingangs - Klasse des
Aufbauzweigs machen sich große Probleme in der Beherrschung einer
angemessenen Sprache deutlich. Dies gilt für viele der ausländischen,
aber auch für eine ganze Reihe von Deutsch als Muttersprache sprechenden
Schülerinnen und Schüler.
Lücken in diesem Bereich erweisen sich sehr bald als großes
Hindernis, den angebotenen Stoff im Unterricht zu begreifen und mit ihm
zu arbeiten. Dies gilt nicht nur für die sprachlichen, sondern auch
für die naturwissenschaftlichen Fächer. Ein Erfolg in der Schule
ist demnach für Schüler mit einem Mangel an sprachlicher Kompetenz
in allen Fächern erschwert, wenn nicht gar ausgeschlossen. Der herkömmliche
Lehrplan für Gymnasien berücksichtigt dringende Bedürfnisse
in dieser Hinsicht nicht. Es erscheint für uns wichtig, gerade die
neu an unsere Schule kommenden Schüler zu trainieren, um ihnen eine
wirkliche Chancen für den Schulerfolg zu bieten.
1.Integrationsprojekt Deutsch
(siehe auch II,7).In enger Absprache mit den Fachlehrern Deutsch haben
hier in 1-2stündigen Kursen am Nachmittag Schülerinnen und Schüler
der Klassen 7-9 und der Eingangsklassen die Möglichkeit, ihre sprachlichen
Defizite im mündlichen sowie schriftlichen Bereich auszugleichen.
Durch individuell passgerechte Übungen für jeden Teilnehmer
soll dreierlei gelernt werden :
1. grammatikalische Richtigkeit der Sprache,
2. differenzierter Wortschatz und
3. stilistisch angemessene Wortwahl,
sodass eine echte Integration aller Schüler auch auf sprachlichem
Gebiet erfolgt. Hierbei ist das Erlernen eines grammatikalisch richtigen
Sprachgebrauchs verhältnismäßig leicht gegenüber
der systematischen Erweiterung des Wortschatzes und der situationsgemäßen
Anwendung. Letzteres ist schwieriger und dauert eine wesentlich längere
Zeit, da die Schülerinnen und Schüler meist allein im Raum der
Schule die Möglichkeit haben, dies zu üben und ihr Alltag von
anderen Sprachmustern beherrscht wird.
2. Hausaufgabenhilfe für Schüler der
Sek I
(siehe auch II, 5) Selbstverständlich hat eine Hausaufgabenhilfe,
die ihre Aufgabe ernst nimmt, auch die sprachlichen Belange zu berücksichtigen.
Wenn Hilfe Verständigung über bestimmte Unterrichtsinhalte
sein soll, kann dies nur mit dem Instrument einer präzisen Sprache
bzw. Fachsprache erfolgen.
3. Vertretungskoffer für den Vertretungsunterricht in Sek I
(siehe auch II,4) Auch der Programmschwerpunkt Sprachkompetenz - Ausbau
wird durch die Materialien des Vertretungskoffers bedient. Die Auswahl
wird so getroffen, dass mit anregendenVorlagen zur spielerischen Beschäftigung
Schülerinnen und Schüler auch in Stunden, die sonst für
andere Fächer verwendet würden, sprachliches Training erfahren
können.
4. Verstärkter Einsatz von Materialien
für die selbsttätige Arbeit
Schülerinnen und Schüler der Sek I sollen eine sprachliche Schulung
erhalten, bei der sie ohne Einhilfe des Lehrers zu Erfolgen kommen können.
Die Materialien sollen im Unterricht, aber auch zur freien Verfügung
des Schülers angeboten werden.
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Inhalt:
Stand: Feb. 2008
Schulprogramm als PDF-Datei
zum Download (2,4 MB).
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